Schweizer Gastronomie-Betriebe mit historischem Ambiente

23.09.2016 |  Von  |  News
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Schweizer Gastronomie-Betriebe mit historischem Ambiente
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ICOMOS Suisse – die Landesgruppe des Internationalen Rats für Denkmalpflege – hat zusammen mit GastroSuisse, hotelleriesuisse und Schweiz Tourismus zwei historische Schweizer Gastronomie-Betriebe ausgezeichnet;

„Historisches Hotel des Jahres 2017“ ist das Hotel Militärkantine in St. Gallen.
Der Preis für das „Historische Restaurant des Jahres 2017“ geht an die Brasserie Le Cardinal in Neuenburg.

Die Auszeichnungen an gastronomische Betriebe für den Erhalt und die Pflege historischer Bausubstanz werden in diesem Jahr bereits zum 21. Mal verliehen.

Das Hotel Militärkantine, St. Gallen

Das „Historische Hotel des Jahres 2017“ steht in St. Gallen-Kreuzbleiche. Es ist ein schmuckes Haus mit einem hohen und wertvollen Anteil an historischer Bausubstanz, gepaart mit einem sehr zeitgemässen Betriebskonzept.

Die Militärkantine St. Gallen wurde 1901/02 errichtet. Das Gebäude diente als Offiziersunterkunft, die damals, im Gegensatz zur streng klassizistischen Kaserne, als opulentes Jagdschlösschen mit Türmchen, Erkern sowie einer verspielten Dach- und Fassadengestaltung ausgeführt wurde. In der Soldatenstube im Erdgeschoss wird heute das Restaurant betrieben und im Sommer um den Kastaniengarten erweitert. Das Haus wurde mit grossem architektonischem Geschick renoviert und ist heute ein überzeugendes Beispiel für die gekonnte Verbindung von Historie und Moderne.


Die Brasserie Le Cardinal, Neuenburg

Die Brasserie Le Cardinal, Neuenburg


Die Brasserie Le Cardinal, Neuenburg

Der Preis für das „Historische Restaurant des Jahres 2017“ geht in die Westschweiz. Die Brasserie Le Cardinal im Herzen von Neuenburg ist ein Juwel. Die Jugendstil-Innenausstattung hat Seltenheitswert. Der Zustand der Originalsubstanz ist hervorragend und die einmalige Atmosphäre wird vorbildlich ins Konzept der Brasserie aufgenommen.

Die Jugendstil-Brasserie, die 1902 im Erdgeschoss eines seit 1733 bestehenden Hauses eingerichtet wurde, fällt äusserlich kaum auf. Geätzte Blumenstrauss-Motive auf den Fenstern deuten jedoch bereits von aussen auf ein prachtvolles Interieur hin. Blickfang der Innenausstattung sind farbige Wandfliesen: fantasievolle Landschaftsbilder mit Wasservögeln und wilden Blumen, Märchenschlösser, Pfauen und Papageien schmücken die Wände.

Untrennbar mit dem ausserordentlichen Ruf des Hauses verbunden ist der Name des Chefkochs Jean-Luc Geyer. Der Bocuse-Schüler sorgt mit seinen erlesenen Spezialitäten aus der französischen Brasserie-Küche regelmässig für Furore.

 

Artikel von: GastroSuisse / ICOMOS Suisse / hotelleriesuisse und Schweiz Tourismus
Bilder: © GastroSuisse

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