Es darf auch mal exotisch sein – asiatische Küchenklassiker

15.09.2017 |  Von  |  Essen & Trinken, News
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Es darf auch mal exotisch sein – asiatische Küchenklassiker
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Statistiken belegen: Die italienische Küche ist die beliebteste in Deutschland! Doch jeden Tag Pizza, Pasta und Co. wären langweilig. Zur Abwechslung tut auch ein Hauch Exotik mal gut: Statt Parmesan, Basilikum und Sardellen darf es dann Zitronengras, Reispapier und Fischsauce sein.

Gourmetnews.ch & livingpress.de stellen ein paar beliebte asiatische Klassiker vor.

Reispapier

Reispapier ist die Grundlage eines der beliebtesten Gerichte der südostasiatischen Küche: Frühlingsrollen. In China werden sie u. a. zum Qingming-Fest gegessen, an dem der Verstorbenen gedacht wird. Reispapier kann man sich wie einen dünnen runden Pfannkuchen vorstellen, der aus Reismehl besteht.

Bei der Zubereitung von Frühlingsrollen reicht es bereits aus, den Fladen in lauwarmem Wasser einzuweichen, abtropfen zu lassen und ihn beispielsweise mit Sojabohnenkeimen, Möhren und Weisskohl zu füllen. Nicht-Vegetarier können die kleinen Röllchen auch mit Fleisch füllen. Anschliessend mit Sojasauce, Austernsauce sowie Zucker und Pfeffer abschmecken.

Reisnudeln

Reisnudeln werden ebenfalls aus Reismehl, Wasser und Salz hergestellt. Sie stellen die Grundlage vieler thailändischer Gerichte dar, passen aber auch zu Fleisch und dem beliebten Pad Thai, einem traditionellen Gericht der thailändischen Küche.


Reisnudeln (Bild: Ildi Papp - shutterstock.com)

Reisnudeln (Bild: Ildi Papp – shutterstock.com)


Sojasauce

Sie ist aus der asiatischen Küche nicht mehr wegzudenken – dabei besteht Sojasauce aus nur vier Komponenten: Sojabohnen, Weizen, Wasser und Salz sind für den unnachahmlichen Geschmack verantwortlich, der unter Japanern unter dem Namen „umami“ bekannt ist. Das Wort stammt aus dem Japanischen und heisst so viel wie vollmundig oder vorzüglich. Es handelt sich um eine lichtdurchlässige Sauce mit dunkelbrauner Färbung und intensivem, tiefem Aroma. Sie wird nicht nur beim Zubereiten von Gerichten verwendet, sondern verfeinert zudem auch fertige Speisen.

Fischsauce

Fischsauce wird aus fermentierten Fischextrakten hergestellt. In der asiatischen Küche stellt sie eine Alternative zum Salz dar und passt hauptsächlich zu gebratenen, herzhaften Speisen. Unbedingt beachten: Fischsauce sollte immer erst zum Schluss verwendet werden, denn nur so kann sie ihr ganzes Aroma behalten.

Austernsauce

Austernsauce eignet sich hervorragend, um den Geschmack der Gerichte zu unterstreichen. Sie ist sehr dickflüssig mit einem süsslich herzhaften Geschmack. Obwohl sie aus Austern hergestellt wird, nimmt sie weder Geruch noch Geschmack von Fisch an. Sie ist eine tolle Bereicherung für gekochte Speisen und Salate.


Austernsauce (Bild: successo images - shutterstock.com)

Austernsauce (Bild: successo images – shutterstock.com)


Teriyaki-Sauce

Teriyaki-Sauce ist aufgrund ihrer Süsse sehr beliebt. Sie ist eine Mischung aus Sojasauce, Mirin oder Sake sowie Zucker oder Honig. Sie eignet sich besonders gut zum Marinieren von Fisch, Fleisch und Gemüse, die anschliessend gebraten, gegrillt oder geschmort werden.

Currypaste

Currypasten sind in der thailändischen Küche beheimatet und unterscheiden sich nicht nur farblich, sondern vor allem auch geschmacklich: Während die rote Currypaste auf Basis von roten Chilis die beliebteste Wahl in Thailand ist, ist die grüne Variante besonders scharf im Geschmack und nichts für schwache Gemüter. Die gelbe Currypaste, die ihre charakteristische Farbe durch die Zugabe von Kurkuma erhält, wird aus getrockneten Chilis gewonnen und ist vergleichsweise mild im Geschmack.

Kokosmilch

Kokosmilch ist ein wahrer Allrounder in der Küche und vielseitig einsetzbar. Die pflanzliche Milch wird aus dem Fruchtfleisch von Kokosnüssen gewonnen. Dafür mischt man geriebenes Kokosnussfleisch mit heissem Wasser und presst maschinell eine milchige Flüssigkeit daraus. Kokosmilch eignet sich sowohl für Fisch- und Fleischgerichte als auch Gemüse. Sie gibt den Speisen eine samtige Konsistenz und mildert den Geschmack von scharfen Saucen und Suppen. Darüber hinaus eignet sie sich auch hervorragend in süssen Gerichten. Desserts und Cocktails schenkt sie ein zartes Kokosnussaroma.



Zitronengras

Ein weiteres exotisches Gewürz in der asiatischen Küche ist Zitronengras. Zu seinem Namen kommt es, weil es dieselben ätherischen Öle wie die Zitrone enthält. Sein Aroma wird an der Stelle des Einschnitts freigesetzt. Zitronengas findet besonders in der indonesischen Küche Verwendung. Es ist ein unverzichtbarer Bestandteil, wenn man grünes Thai Curry mit Hähnchen oder Tom Kha Gai zubereitet.

 

Quelle: livingpress.de
Artikelbild: Jozef Sowa – shutterstock.com

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