Saalbach-Hinterglemm: Wie Bergbauern Almen und Skipisten für Gäste erhalten und pflegen

Was Millionen Gäste an Saalbach-Hinterglemm lieben, beginnt auf den Höfen der Bergbauern.

Während in Saalbach-Hinterglemm die Vorbereitungen für die Wintersaison 2026/2027 beginnen, grasen auf den künftigen Skipisten noch Kühe. Was viele Gäste im Sommer als Naturidylle erleben und im Winter als perfekte Pistenkulisse geniessen, ist das Ergebnis täglicher Arbeit zahlreicher Bergbauernfamilien. Mit den neuen Mitgliedsbetrieben erschliesst die Molkerei Berchtesgadener Land erstmals Höfe in einer Region, die wie kaum eine andere für die Verbindung von Tourismus und Berglandwirtschaft steht.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Die Bergbauernfamilien in Saalbach-Hinterglemm pflegen jene Kulturlandschaft, die im Sommer Wanderer und Mountainbiker sowie im Winter Skifahrer anzieht.
  • Durch das Mähen steiler Hänge und die Pflege von Almen und Weideflächen verhindern die Landwirte eine zunehmende Verbuschung.
  • Der 23-jährige Thomas Hasenauer bewirtschaftet den Unterschwarzachhof auf rund 1.300 Metern Höhe.
  • Die Molkerei Berchtesgadener Land nimmt erstmals Höfe aus der Region in ihre Genossenschaft auf.
  • Die Zusammenarbeit soll Bergbauernfamilien wirtschaftliche Sicherheit und langfristige Perspektiven bieten.

Saalbach-Hinterglemm gilt als eines der bedeutendsten Tourismuszentren im Alpenraum. Im Sommer locken Wanderwege und Trails für Mountainbiker, im Winter zählt die Region zu den bekanntesten Skigebieten Österreichs. Die Grundlage für diese Attraktivität entsteht jedoch nicht allein durch touristische Infrastruktur, sondern vor allem durch die Bewirtschaftung der Berglandschaft.

Steile Hänge werden gemäht, Almen gepflegt und Weideflächen offengehalten. Ohne die Arbeit der Landwirte würden viele Flächen verbuschen, Wege verschwinden und das charakteristische Landschaftsbild verloren gehen. Die Bergbauern leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt jener Kulturlandschaft, die jedes Jahr Millionen Gäste anzieht.





Beispielhaft für die Bergbauernfamilien der Region steht Thomas Hasenauer vom Unterschwarzachhof in Hinterglemm. Der 23-Jährige führt den auf rund 1.300 Metern gelegenen Betrieb seit 2022 in eigener Verantwortung. Im Sommer liegen die Weideflächen direkt neben den beliebten Wander- und Bike-Strecken, im Winter verlaufen Skipisten nur wenige Meter entfernt. Der Hof bewirtschaftet die Flächen bereits seit Generationen.

Für den jungen Landwirt und seine Familie ist die Verbindung von Landwirtschaft, Landschaftspflege und Tourismus seit jeher Alltag:

„Für uns Bergbauern ist die Arbeit auf diesen Flächen mehr als Landwirtschaft. Wir pflegen die Wiesen und Almen, auf denen Gäste wandern, biken oder Ski fahren. Gleichzeitig wollen wir unseren Betrieb langfristig erfolgreich weiterführen. Die Zusammenarbeit mit der Molkerei Berchtesgadener Land bietet dafür eine gute Perspektive, weil die genossenschaftliche Struktur zu unserer Vorstellung von nachhaltiger Landwirtschaft passt.“

Mit den neuen Mitgliedsbetrieben wächst nicht nur das Netzwerk der Molkerei Berchtesgadener Land. Als Genossenschaft stärkt sie damit auch die wirtschaftliche Basis von Bergbauernfamilien und schafft langfristige Perspektiven für die Bewirtschaftung der alpinen Kulturlandschaft. Die Höfe liefern nicht nur hochwertige Bergbauernmilch. Sie stehen zugleich für eine Form der Landwirtschaft, die selbst unter schwierigen Bedingungen Zukunft haben kann.







Thomas Hasenauer bewirtschaftet den Unterschwarzachhof auf rund 1.300 Metern Seehöhe. Im Sommer grasen die Kühe auf denselben Hängen, die im Winter Teil des Skigebiets von Saalbach-Hinterglemm sind.

 

Quelle: Molkerei Berchtesgadener Land
Bildquelle: Molkerei Berchtesgadener Land

Publireportagen

Empfehlungen