Foodsave-Bankette 2024: Schweizweit feine Menüs aus Lebensmittelüberschüssen
von belmedia Redaktion Allgemein Ernährung Essen & Trinken Gastronomie Gourmetevents News Produkte Rezepte Spezialitäten
Vom 16. August bis 3. November laden lokale Akteure in der ganzen Schweiz Jung und Alt ein zu einem feinen Menü aus Lebensmittelüberschüssen. Unter dem Namen foodsave-bankette.ch wird die Freude am gemeinsamen Essen und die Wertschätzung von Nahrungsmitteln zelebriert – ein genussvoller Aufruf zum Schutz des Klimas.
Die Gemeinschaft an Foodsave-Banketten wächst von Jahr zu Jahr: 2024 bereiteten und bereiten Küchenprofis bereits in 22 Ortschaften der Deutschschweiz und der Romandie ein festliches 3-Gang-Menü aus einwandfreien Lebensmitteln zu, die den Weg zu den Konsumenten auf dem üblichen Handelsweg nicht geschafft haben. Eingeladen ist die ganze Bevölkerung. Bezahlt wird, was einem die Mahlzeit wert ist.
Foodsave-Bankette 2024
- Freitag, 16. August Langnau
- Samstag, 24. August Baden
- Sonntag, 25. August St-Ursanne
- Freitag. 6. September Burgdorf, Chur, Ins
- Samstag, 7. September Biel, Olten, Zuchwil
- Sonntag, 8. September Epalinges
- Samstag, 14. September Münsingen, Solothurn
- Freitag, 20. September Bern
- Samstag, 21. September Basel, Grenchen
- Samstag, 28. September Luzern
- Samstag, 26. Oktober Thun
- Sonntag, 3. November Morges
St. Gallen, Lausanne, Cordast und Zürich führten ihr Foodsave-Bankett bereits im Mai und Juni erfolgreich durch: In St. Gallen war wiederum eine Schulklasse mit Ergänzungsfach Nachhaltigkeit der Kantonsschule am Burggraben Hauptkoordinatorin des Anlasses, in Lausanne wurden über 500 Menüs geschöpft, in Cordast anlässlich des Kirchenjubiläums gefeiert und in der Zürcher Europaallee die Bevölkerung gleich einen ganzen Tag mit Köstlichkeiten sensibilisiert.
Freiwillige gesucht
Wer diesem Anlass nicht nur als Gast bewohnen, sondern mit einem freiwilligen Einsatz zum Gelingen beitragen will, dessen Unterstützung ist an einem der Bankette sehr gefragt: Interessierte können sich auf www.foodsave-bankette.ch unter dem jeweiligen Ort melden. Dort sind auch aktuelle Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen publiziert.
Lokal vernetzt…
Foodsave-Bankette gewinnen nicht nur die Bevölkerung auf genussvolle Weise für weniger Food Waste und mehr Wertschätzung von Lebensmitteln: Vom Feld bis zum Teller finden Beteiligte der ganzen Lebensmittelkette zusammen und leisten einen konkreten Beitrag, Food Waste in der Schweiz so rasch wie möglich zu halbieren – idealerweise bereits bis 2030. Das Erfolgsrezept? Verschiedenste Akteure eines Dorfes, eines Tals, einer Agglomeration oder einer Stadt bilden eine organisch wachsende, agile Interessensgemeinschaft, in der man sich auch über das Bankett hinaus gegenseitig unterstützt und am gleichen Strick zieht.
… national bewegt
Aus diesen einzelnen lokalen Netzwerken ist in den vergangenen Jahren eine nationale Bewegung mit über 500 (!) Akteure und unzähligen Helfer gewachsen. So haben es sich die Initianten von foodsave-bankette.ch erhofft: die offene kirche bern, foodwaste.ch, HEKS/Brot für alle und die OGG Bern. foodwaste.ch betreibt die Koordinationsstelle. Nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ berät und begleitet die gemeinnützige Organisation die lokalen Teams von der Konstituierung bis zur erfolgreichen Durchführung des Banketts und unterstützt sie bei der Bekanntmachung der Anlässe. Dass neue Austragungsorte eine finanzielle Anschubhilfe erhalten, ist dank einer grosszügigen Beteiligung der SV Stiftung und der OGG Bern möglich. So geht «Global denken – lokal handeln».
Viele Wege – 1 Ziel
Jeder Austragungsort stellt sein Bankett auf seine eigene stimmungsvolle Art unter ein selbst gewähltes Fokusthema: In Basel „zählt jedes Brötchen“, Langnau regt mit „Chrut u Rüebli isch ke Chabis – wir festen mit Resten!“ zum nachhaltigen Genuss an und in Ins „chocht es Dorf für d Wält“. So entsteht eine stimmige Vielfalt, die gesamtschweizerisch durch einen neuen kommunikativen Auftritt zusammengehalten wird – mit Foodsave-Maskottchen, so frisch und (g)luschtig wie gerettetes Gemüse oder und Obst.
Quelle: Landwirtschaftlicher Informationsdienst LID
Bildquelle: Landwirtschaftlicher Informationsdienst LID