Weihnachten wie in Italien geniessen: Festtagsküche aus der Emilia-Romagna
von belmedia Redaktion Allgemein Ernährung Essen & Trinken News Produkte Rezepte Spezialitäten
Dass die Emilia-Romagna wie keine andere Region in Italien für reichhaltige, vielseitige und traditionsreiche Kulinarik steht, ist gemeinhin bekannt. Kein Wunder also, dass die Region auch zur festlichen Jahreszeit rund um Weihnachten abwechslungsreiche, schmackhafte Gerichte mit regionalen Produkten zu bieten hat.
Ob Primi Piatti mit „Tortellini in brodo“ oder „Passatelli“, Secondi Piatti mit „Cotechino Modena IGP“ oder „Bollito misto“, und auch Desserts wie „süsse Tortelli“ oder „Ciambella romagnola“: diese Menü-Inspirationen sind eine Reise durch die traditionellen Weihnachtsgerichte der Emilia-Romagna – und bieten dabei etwas für jeden Geschmack.
Primi Piatti: „Tortellini in brodo“ & „Passatelli“
Ein Weihnachtsmenü ohne Pasta ist undenkbar, und da in Italien die Pasta üblicherweise als „primo piatto“ (übersetzt: erster Gang) gereicht wird, startet das Menü mit typischen und sehr bekannten Pasta-Variationen aus der Emilia-Romagna. Zu den beliebtesten Gerichten in der Weihnachtszeit gehören zweifellos die Tortellini, die für Bologna und Modena typischen, mit Fleisch gefüllten Eiernudeln, die meist in Brühe („in brodo“) serviert werden. Als vegetarischer Gang serviert gibt es die traditionellen Tortelloni beispielsweise auch mit einer Kürbis- oder Ricotta-Spinatfüllung.
Ein bisschen mehr Abwechslung als die klassischen Teigtaschen bieten die „Passatelli“. Auch sie sind ein typisches Gericht für die Emilia-Romagna, das auf Parmigiano Reggiano basiert und ebenfalls klassisch in (Fleisch-)Brühe serviert wird. Alternativ ist auch die Variante „asciutti“ möglich: in diesem Fall werden die Passatelli nach dem Kochen in der Pfanne geschwenkt, beispielsweise mit Butter und Salbei. Die Zubereitung ist leichter als gedacht: alle Zutaten werden geknetet, bis ein glatter, homogener Teig entsteht und dann durch beispielsweise eine Kartoffelpresse ins kochende Wasser gedrückt.
Secondo Piatto: Cotechino Modena IGP mit Kartoffelpüree
Nach dem Einstieg mit Pasta folgt in der Regel der Fleischgang, der „secondo piatto“. Neben dem für die Emilia-Romagna sehr bekannten Bollito misto (einer Mischung aus gekochtem Fleisch aller Art mit verschiedenen Saucen) ist auch die Cotechino Modena IGP eine regionale Zutat, die traditionell zu Weihnachten oder auch Silvester zubereitet wird. Die italienische Kochwurst ist mit dem IGP ein geschütztes Produkt, das aus Schweinefleisch, Schweineschwarte und Fett hergestellt wird. Als Festtagsmenü wird sie klassischerweise mit Kartoffelpüree serviert.
Dolce: Pampapato Ferrara
Das wohl populärste Weihnachtsdessert Italiens ist der Panettone, der aus der kulinarischen Geschichte des Landes nicht wegzudenken ist.
Ein weniger bekanntes, aber dafür genauso köstliches Dessert aus der Emilia-Romagna, genauer gesagt aus der Stadt Ferrara, ist der mit Schokolade überzogene Pampapato (oder Pampepato).
Der weihnachtliche Gewürzkuchen aus Zutaten wie kandierten (Trocken)früchten, Kakao und Mandeln kommt ganz ohne Milch und Eier aus, und eignet sich dabei (mit entsprechender Glasur) auch für ein veganes Weihnachtsmenü.
Ein Fest für alle Sinne
Die Weihnachtsküche der Emilia-Romagna vereint Tradition, Regionalität und Genuss auf höchstem Niveau. Sie bietet sowohl Fleischliebhabern als auch Vegetarierinnen und Veganern feine, festliche Gerichte, die Herz und Gaumen wärmen. Ob als Inspiration für das eigene Weihnachtsmenü oder als Vorgeschmack auf eine kulinarische Reise durch Norditalien – die Spezialitäten dieser Region beweisen: Weihnachten schmeckt nach Handwerk, Heimat und herzlicher Gastfreundschaft.
Quelle: Wilde & Partner Communications
Bildquellen: Bild 1: => Bologna Piazza del Nettuno/Ph. APT Servizi Emilia-Romagna; sonstige Bilder: => siehe Bildlegenden
