Essen, das schön macht: Beautyfood

08.06.2016 |  Von  |  Ernährung, Essen & Trinken
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Eine alte Weisheit sagt, dass Schönheit von innen kommt. Mit der richtigen Ernährung können wir tatsächlich einiges für unser Aussehen tun – mehr als mit so manchen Kosmetika. Einige Nährstoffe sind gut für unsere Haut und sorgen so für ein gesundes Aussehen.

Um diese Prozesse von innen heraus zu beeinflussen, kann man mit der Nahrung bestimmte Spurenelemente, Vitamine und Mineralstoffe zu sich nehmen.

Vitamin A

Zu den wichtigsten Vitaminen für die Haut, die über die Nahrung zugeführt werden, zählt Vitamin A, das auch als Retinol bezeichnet wird. Da der Mikronährstoff eine wichtige Komponente bei der Hautbildung darstellt, kann auch die Bildung von Fältchen durch eine Vitamin-A-reiche Ernährung positiv beeinflusst werden. Innerhalb der Haut wird der Mikronährstoff zu Vitamin-A-Säure umgewandelt; diese Substanz löst die oberste Hautschicht ab und regt gleichzeitig die Produktion neuer Hautzellen an. Dabei wird die Oberhaut erheblich dünner, so dass die Haut insgesamt glatter erscheint.

Darüber hinaus sorgt Retinol für eine Beschleunigung der Zellregeneration und eine erhöhte Elastizität der Haut. Ein Mangel an Vitamin A macht sich durch trockene und schuppige Haut bemerkbar; darüber hinaus wird die Bildung von Fältchen effektiv angeregt. Sowohl das Vitamin A als auch seine Vorstufe finden sich in zahlreichen Lebensmitteln, die mit der täglichen Nahrung aufgenommen werden können. Hierzu gehören vor allem bestimmte Gemüsesorten – zum Beispiel Karotten, Bohnen, Mais, Spinat und Brokkoli – sowie Eigelb, Fisch, Pfirsiche und Aprikosen.

Allerdings sollte bei der Zubereitung der Speisen beachtet werden, dass eine sehr lange Lagerung und zu starkes oder langes Kochen dem Vitamin schadet. Da es sich um ein fettlösliches Vitamin handelt, das erst durch die Zugabe von Fett optimal aufgeschlossen werden kann und zur Wirkung gelangt, hat es sich als sinnvoll erweisen, die Speisen mit einigen Tropfen Öl anzureichern. Wie bei den meisten Mikronährstoffen ist jedoch eine Überdosierung zu vermeiden, die besonders Rauchern schaden kann.

Vitamin E

Vitamin E gehört zu den wirksamsten Waffen gegen UV-Strahlung und freie Radikale, die der Haut Schaden zufügen können und den allgemeinen Alterungsprozess der Haut beschleunigen. Dabei fängt Vitamin E die aggressiven Verbindungen, die durch die UV-Strahlung an die Hautoberfläche gelangen, ab und macht sie unschädlich. Darüber hinaus sorgt das Vitamin für einen optimalen Schutz der Zellmembranen, des Depotfetts und der Lipoproteine vor ihrer Zerstörung durch oxidative Prozesse. Neben diesem allgemeinen Zellschutz, der durch Vitamin E aufgebaut wird, hilft der Mikronährstoff auch bei der Regeneration der Haut.

Nicht zuletzt spielt Vitamin E aber auch bei Prozessen an der Hautoberfläche eine wichtige Rolle; so sorgt die Substanz für eine Verbesserung des Feuchthaltevermögens der Hornschicht und für eine Glättung der Oberflächenstruktur. Enthalten ist Vitamin E vor allem in hochwertigen Pflanzenölen, zum Beispiel Leinsamenöl oder Weizenkeimöl. Darüber hinaus liefern auch Weizenkeime diese wichtige Substanz sowie Nüsse, Eigelb und Vollkornprodukte, Butter und Margarine.

Vitamin C

Neben Vitamin E gehört auch die Ascorbinsäure, die als Vitamin C bekannt ist, zu den effektiven Radikalfängern. Der Mikronährstoff schützt so ebenfalls die Haut vor oxidativen Schäden. Darüber hinaus fördert Vitamin C jedoch auch den Aufbau von Knorpel, so dass der Erhalt und die Funktion des Bindegewebes verbessert werden. Ausserdem spielt Ascorbinsäure eine wichtige Rolle bei der Heilung von Wunden, die bei einem Mangel erheblich beeinträchtigt sein kann.

Vitamin C wird in unseren Breiten hauptsächlich über die Kartoffel zugeführt. Grössere Mengen des Wirkstoffes sind jedoch in Zitrusfrüchten enthalten – zum Beispiel in Zitronen, Orangen und Kiwis – sowie in Paprika oder schwarzen Johannisbeeren. Das Vitamin präsentiert sich besonders empfindlich gegenüber Licht, Wärme und Luftsauerstoff, weshalb eine lange Lagerung vermieden werden sollte. Besonders viel der gesunden Nährstoffe sind meist in Tiefkühlkost enthalten, da das Obst direkt nach der Ernte schockgefrostet wird.


Frische Vitaminen (Bild: © pilipphoto – shutterstock.com)

Frische Vitaminen (Bild: © pilipphoto – shutterstock.com)


B-Vitamine und Biotin

Neben Vitamin C sorgen noch weitere wasserlösliche Vitamine für eine gesunde und frische Haut, zum Beispiel Vitamin H, das auch unter der Bezeichnung Biotin bekannt ist. Das Vitamin wirkt sich positiv auf bestimmte Strukturen aus, die sich innerhalb der Hornschicht befinden, und unterstützt gleichzeitig den hauteigenen Regenerationsprozess. Daneben ist der wichtige Mikronährstoff auch an unterschiedlichen Stoffwechselprozessen beteiligt und unterstützt den optimalen Ablauf der Zellteilung und des Zellwachstums. Über die Ernährung kann Biotin aufgenommen werden, indem wiederum Eigelb, aber auch Leber, Hülsenfrüchte und Sojabohnen sowie Linsen, Haferflocken und Nüsse verzehrt werden.

Das als Nicotinsäure bezeichnete Vitamin B3 ist hingegen in Geflügel, Wildfleisch, Eiern, Leber und Pilzen enthalten. Auch Vollkornwaren liefern viel von dem wichtigen Mikronährstoff, der erst seit jüngster Vergangenheit zu den wichtigen Wirkstoffen der Hautkosmetik zählt. Besondere Bedeutung erlangt Vitamin B3 im Zusammenhang mit dem zellulären Energiestoffwechsel und der Regeneration der Haut. Darüber hinaus entfaltet das Vitamin auch antioxidative Prozesse.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse sowie Nüssen für eine optimale Hautgesundheit sorgt.

 

Artikel von: gourmetnews.ch-Redaktion
Artikelbild: © Elina-Lava – shutterstock.com

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