Werbetherapeut: So bleiben Hotellerie und Gastronomie am Puls der Zeit

17.01.2018 |  Von  |  Gastronomie, Hotellerie, News
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Werbetherapeut: So bleiben Hotellerie und Gastronomie am Puls der Zeit
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Nicht jeder Betreiber eines Gastronomie- oder Hotelbetriebes ist in der Lage, bei Veränderungen am Markt rasch und vor allem richtig zu reagieren. Trendbeobachtung, Beurteilung der technischen Veränderungen und zielgerichtetes Marketing sind nicht jedermanns Sache. Um seinen Betrieb erfolgreich am Markt zu positionieren, ist professionelle Hilfe nötig. Nicht nur bei Neueröffnung oder Hotelrenovierung ist das wichtig, sondern auch, um das eigene Hotel oder Restaurant von Zeit zu Zeit in der Marschrichtung neu zu positionieren und auf neue Gegebenheiten auszurichten.

Dabei hilft ein Brainstorming oder Kreativ-Coaching mit Werbetherapeuten Alois Gmeiner, der dabei auch auf die PR-Fähigkeit der Idee für Medien und Social-Media achtet.

„Es ist in der heutigen Zeit enorm wichtig, ganz spezielle Ideen, vielleicht auch nur für die Presse oder für Social-Media, geradezu zu erfinden, um damit entweder viral zu gehen oder eben in den klassischen Medien erwähnt zu werden. Damit unterscheidet man sich von der Masse, spart Werbebudget und wird dann auch gebucht oder besucht“, so der Werbetherapeut. Die wichtigsten Trends für 2018 sind in diesem Artikel zusammengefasst. Ein erster Schritt zu neuen Marketingideen für den eigenen Hotel- und Gastrobetrieb.


Alois Gmeiner


Warum kommen Gäste ins Lokal oder ins Hotel?

In der Gastronomie überwiegen noch immer die Gewohnheitsgäste (Stammgäste), die ein Lokal ganz einfach durch „gutes Essen“ an sich bindet. Neue Gäste werden gewonnen durch ungewöhnliche Angebote, auch solche, die vom Gast als Event erlebt werden. In der Hotellerie wiederum gibt es nach wie vor einen hohen Anteil an Geschäftsreisenden, hier zählt nur Nähe zum beruflichen Einsatzort, Sauberkeit und Bequemlichkeit, die mit Fotos oder noch besser „Videos“ dem Gast bewiesen werden müssen.
Der Werbetherapeut: „Auch ich bin beruflich in vielen Hotels der unterschiedlichsten Kategorien unterwegs. Ich bin immer wieder schockiert, welche Fotos da als Werbung für das eigenen Haus präsentiert werden – grauenvoll.“ Urlaubsgäste in Hotels, sofern sie keine Pauschalangebote buchen, finden ihre Unterkunft heute meist direkt online und immer öfter ohne zwischengeschaltetes Reisebüro. Die Auswahl passiert sehr stark aufgrund von Lage (Google-Earth), Erwähnungen in Presse, Internet und Social-Media (hier vor allem durch coole Ideen) und besondere Angebote und Services, die das Haus von allen anderen unterscheidet.

Das Erlebnis bringt die Gäste!

Der Werbetherapeut: „Hoteliers müssen umdenken. Da Millenials und auch die Babyboomergeneration seit ihrer Jugend gewohnt ist zu reisen, werden die Reisen auch spezifischer. Nicht ’14 Tage Österreich: All you can see‘ ist angesagt, sondern sehr selektiv bestimmte Highlights pro Reise. Gäste kommen heute immer öfter wegen einer ganz bestimmten Besonderheit in der Umgebung oder einem Naturschauspiel. Ich fahre um Beispiel im Februar mit meiner Tochter zu einem Kurzurlaub, um das Nordlicht zu erleben. Das Land war mir zunächst vollkommen egal. Es wurde nur zufällig Norwegen – und die Stadt Tromsö am Polarkreis. Aber ich wäre auch nach Finnland oder Island gefahren. Den Ausschlag hat schlussendlich die Erreichbarkeit per Flugzeug aus Wien gegeben. Und dass das Hotel direkt am Meer liegt – wieder wegen dem hoffentlich dadurch besser sichtbaren Nordlicht.“

Gmeiner weiter: „Dennoch war mir ein Hotel im Zentrum der Stadt wichtig. Und vor allem: Das Hotel hat ein Flachdach mit Terrasse, wo man das Nordlicht gemütlich beobachten kann. Flachdach, Meerblick und Stadtzentrum haben schlussendlich den Ausschlag für die Buchung gegeben. Es ist ein zwar 4-Sterne-Hotel geworden, aber ich hätte ohne Probleme auch ein 3-Sterne-Hotel gebucht. Das sollten Hoteliers bedenken und daher vermehrt auch auf das Drumherum und die Besonderheiten aufmerksam machen und auch selbst als Erlebnisvermittler für ihre Gäste auftreten. Daher: Tolle Fotos und Videos, Videos, Videos.“

Somit ist man als Betreiber vor einige Aufgaben gestellt: Unabdingbar sind professionelle Fotos, professionelle Texte, immer wichtiger werden bewegte Bilder in Form von Videos und eine perfekte technische Aufbereitung der eigenen Homepage, damit sie auf allen Geräten (PC, Handy, Tablet) gleich gut rezipiert werden kann. Gleiches gilt auch für die Gastronomie. Die besten Ideen und Konzepte bringen keine Umsätze, wenn sie nicht in einer Form zum Kunden kommen, die ihn auch anspricht und neugierig macht. Auch hier ist die Homepage und der entsprechende Content ein perfektes Tool für die Gästewerbung. Zusätzlich zählt auch weiterhin und wie schon seit eh und je bei Restaurants: Gutes Essen bringt Mundpropaganda und Stammgäste.

5 superwichtige Hotel-Trends für 2018:

1. Fotos und Videos und ganz allgemein „Content“ werden immer wichtiger
2. Hoteldirektbuchungen von Gästen nehmen weiter zu
3. Homepage ist die Visitenkarte des Hauses
4. Design und Technik in den Zimmern wird von Gästen erwartet
5. Mehr als nur Zimmer vermieten. Zum Erlebnisvermittler werden!

5 superwichtige Gastro-Trends für 2018:

1. Das gute Essen ist und bleibt Nr. 1
2. Lieferservice wird immer wichtiger für lokale Restaurants – für Gäste ist das schon Normalität
3. Fotos und Videos und ganz allgemein „Content“ werden auch im Restaurant immer wichtiger
4. Events erhöhen die Attraktivität und steigern die Bekanntheit
5. Stammgäste hofieren – sie sorgen im Betrieb für die Butter am Brot

Sowohl für Hotels als auch für Restaurants gilt folgender Trend: Die Millennials werden zur grössten Zielgruppe und immer wieder neue Ideen bringen einem Betrieb Bekanntheit, Postings auf Instagram, Facebook, etc. und Presseerwähnungen – und damit wichtige gratis Werbung für das eigene Haus.

 

Quelle: Der Werbetherapeut
Artikelbild: Symbolbild © Olga Gavrilova – shutterstock.com

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