Erlebnisgastronomie als trendiges Gesamtkonzept

03.06.2019 |  Von  |  Allgemein, Gastronomie, News
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Die Erlebnisgastronomie wird immer beliebter. In den letzten Jahren werden wir mit zahlreichen neuen Ideen überrascht. Es gibt Dinner in luftigen Höhen oder unter der Erde und Menüs, bei denen die Gäste TeilnehmerInnen eines Kriminalstücks werden.

Ein Menü in der Erlebnisgastronomie bedeutet, ein hervorragendes Menü zu geniessen und darüber hinaus gut unterhalten zu werden. Essen und Erlebnis stehen bei der Erlebnisgastronomie nicht nebeneinander. Sie verschmelzen zu einer Gesamterfahrung. Zwei besondere Konzepte wollen wir Ihnen in diesem Artikel vorstellen:


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Jumping Dinner – Die kulinarische Art des Datings

Beim Jumping Dinner werden Vorspeise, Hauptgang und Dessert in unterschiedlichen Wohnungen von unterschiedlichen Köchinnen oder Köchen serviert. Die KöchInnen sind selbst Teilnehmende des Jumping Dinners. Das Jumping Dinner ist daher vor allem etwas für Hobbyköche. Das Jumping Dinner bietet eine gute Möglichkeit andere kulinarisch interessierte Menschen kennen zu lernen. Manche hoffen beim Jumping Dinner auf die Liebe ihres Lebens. Andere knüpfen neue Kontakte.

Alle TeilnehmerInnen sind GastgeberInnen und Gäste. Beim Jumping Dinner bekommen Sie eine Koch-PartnerIn zugeordnet. Und wo könnte man sich besser kennenlernen als beim Kochen? Anschliessend essen alle TeilnehmerInnen gemeinsam. Die Krönung des Abends ist eine Party, bei der die TeilnehmerInnen verschiedener Jumping-Dinners zusammenkommen. Beim Jumping Dinner kann man schnell Leute kennen lernen. Es kann zu Missverständnissen kommen, wenn die Gründe jemanden kennen lernen zu wollen unterschiedlich sind. Es lohnt sich nach speziellen Events wie zum Beispiel Jumping Dinner für Singles Ausschau zu halten.


Bei einem Jumping Dinner lernt man schnell andere Leute kennen, da man unter anderem zu zweit ein Menü zubereiten muss. (Bild: shutterstock.com / George Rudy)


Abendessen im Dunkeln – Neue Erfahrungen für die Sinne

Das erste Dunkelrestaurant wurde 2001 in Köln eröffnet. Das Dinner in the Dark ermöglicht Sehenden, zu erleben, wie es ist ein Menü zu geniessen ohne, dass das Auge mitisst. Sie können die Erfahrungswelt blinder Menschen erahnen. Zudem schaffen Dunkelrestaurants Arbeitsplätze für Sehbehinderte. Mittlerweile gibt es Dunkelrestaurants in vielen grösseren Städten. In der Schweiz gibt es bislang vier Anbieter in Basel, Bern, Oschwand und Zürich.

Ein Dinner in the Dark ist eine besondere Erfahrung. Es ermöglicht eine ganz andere, intensivere Wahrnehmung eines Abendessens. Durch den Entzug der visuellen Wahrnehmung, können Sie sich besser auf die anderen Sinneswahrnehmungen konzentrieren. Der Geschmack und Geruch des Essens wird entsprechend intensiver. Auch das Fühlen wird intensiver. Die Gäste können die Konsistenz des Essens viel bewusster wahrnehmen. Wo sich das Besteck befindet, erklären die KellnerInnen anhand von Uhrzeiten. Ganz zu schweigen, wie anders es ist eine Unterhaltung im Dunkeln zu führen.

Das Dinner in the Dark findet in einem vollständig abgedunkelten Raum statt. Das Personal des Restaurants spricht in einem Vorgespräch mit den Gästen das Menü ab. Bei diesem Gespräch erfahren Sie, wie Sie sich im Dunkeln zurecht finden. Die KellnerInnen eines Dunkelrestaurants sind meist sehbehindert. Falls nicht orientieren sie sich mithilfe eines Nachtsichtgeräts. Die Kosten eines Dinner in the Dark hängen vom jeweiligen Restaurant und Menü ab. Wie bei einem normalen Restaurantbesuch sollten Sie sich informieren, welche Restaurant für Sie in Frage kommt. Einige Restaurant bieten beispielsweise vegetarische Küche an. Sie können die Räumlichkeiten vorher besichtigen.



Einige Dunkelrestaurants bieten das Dinner in the Dark in Kombination mit einem Kulturprogramm wie zum Beispiel Live-Jazz-Musik an. Die Gäste nehmen nicht nur das Essen, sondern auch den Klang der Musik ganz anders und viel bewusster wahr. Ebenso ist es möglich den Geburtstag oder sogar eine Hochzeit mit einem Dinner of the Dark zu feiern. Viele Dunkelrestaurants halten für solche Gelegenheiten besondere Angebote und Überraschungen bereit. Ein besonderes Geschenk ist ein Erlebnisgutschein für ein Dinner in the Dark. Auch als Teambuildingmaßnahnme hat sich das Dinner in the Dark bewährt. Schliesslich kommuniziert man im Dunkeln anders.

Ein Dinner in the Dark ist nicht nur eine besondere Erfahrung für die Sinne. Es erfordert auch großes Vertrauen. Die Gäste sind während des Essen auf die Hilfe der KellnerInnen im besonderem Masse angewiesen. Deshalb sollten Sie das Restaurant bewusst auswählen. Alle Leuchtquellen also auch Uhren oder Mobiltelefone müssen vor dem Dinner in the Dark abgegeben werde. Kleinste Leuchtquellen würden die absolute Dunkelheit im Restaurant bereits zunichte machen. Die Flure und Toiletten sind normal beleuchtet. Das Dinner in the Dark dauert in der Regel etwas zwei Stunden. So viel Zeit brauchen die Gäste, um sich auf die ungewohnte Situation einzulassen.

Klingt beides interessant? Dann ist ein echtes Blind Date vielleicht das Richtige

Eine besondere Form des Dinner in the Dark ist das Blind Date. Der Ablauf eines Blind Dates ist genauso wie bei einem Dinner in the Dark. Nur nehmen die Teilnehmenden ihr Dinner nicht zusammen mit FreundInnen oder PartnerInnen ein. Die KellnerInnen führen Singles an einen gemeinsamen Tisch. Frauen und Männer sitzen abwechselnd nebeneinander. Sie können sich kennen lernen ohne von Äusserlichkeiten abgelenkt zu werden. Hier zählt beim Flirten nur die Stimme und das Gesagte.

 

Titelbild: lenetstan – shutterstock.com


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