Medizin

Vitamin B12 richtig beurteilen: Wann Müdigkeit und Kribbeln abgeklärt werden sollten

Vitamin B12 ist für die Blutbildung, die Zellteilung und ein funktionierendes Nervensystem unverzichtbar. Ein Mangel entwickelt sich häufig schleichend, weil der Körper grössere Vorräte speichern kann. Müdigkeit, Konzentrationsprobleme oder Kribbeln in den Füssen werden deshalb leicht anderen Ursachen zugeschrieben. Besonders aufmerksam sollten Menschen mit veganer Ernährung, chronischen Erkrankungen des Verdauungstrakts, bestimmten Medikamenten oder früheren Operationen an Magen und Darm sein. Ein einzelnes Symptom oder ein auffälliger Laborwert erlaubt noch keine sichere Diagnose. Entscheidend ist die Verbindung aus Beschwerden, Ernährungsweise, Vorerkrankungen, Medikamenten und gezielten Blutuntersuchungen. Eine frühzeitige Abklärung ist wichtig, weil neurologische Schäden bei einem länger bestehenden Mangel möglicherweise nicht vollständig zurückgehen.

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Histamin und Histaminintoleranz: Symptome, Diagnose und Ernährung verständlich erklärt

Rotwein, gereifter Käse, Salami oder Sauerkraut enthalten Histamin. Manche Menschen berichten nach solchen Lebensmitteln über Hautrötungen, Kopfschmerzen, Herzklopfen oder Verdauungsbeschwerden. Häufig fällt dann der Begriff Histaminintoleranz. Das Krankheitsbild ist jedoch schwieriger zu erfassen, als viele Lebensmittellisten und Selbsttests vermuten lassen. Histamin ist kein Schadstoff, sondern ein lebenswichtiger körpereigener Botenstoff. Ob über die Nahrung aufgenommenes Histamin bei einzelnen Menschen wiederholt Beschwerden auslöst und welche Mechanismen dahinterstehen, ist wissenschaftlich noch nicht abschliessend geklärt. Eine sorgfältige Abklärung schützt deshalb vor Fehldiagnosen und unnötig strengen Diäten.

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Gesunder Darm: Ballaststoffe und Intervallfasten zeigen ähnliche Wirkung

Nicht nur die Zusammensetzung des Darmmikrobioms, sondern auch die Menge der Darmbakterien könnte entscheidend für die Gesundheit sein. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der Universität Hohenheim. Die neuen Erkenntnisse könnten den Blick auf Ernährung, Darmgesundheit und künftige Therapien grundlegend verändern. Bisher lag der Fokus der Forschung vor allem darauf, welche Bakterien im Darm vorkommen. Die aktuelle Studie zeigt jedoch, dass auch die Anzahl der Mikroorganismen eine wichtige Rolle spielt.

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Alzheimer-Prävention: Studie sieht Vorteile eher bei mediterraner Ernährung als bei Fischöl

Omega-3-Fettsäuren aus Nahrungsergänzungsmitteln erreichen zwar das Gehirn, bieten jedoch offenbar nur begrenzten Schutz vor Alzheimer. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Forschern der Keck Medicine of USC. Trotz steigender Werte im Gehirn konnten weder das Gedächtnis noch die kognitive Leistungsfähigkeit verbessert werden. Omega-3-Präparate aus Fischöl gelten seit Jahren als mögliche Unterstützung für die Gehirngesundheit. Viele Menschen nehmen sie in der Hoffnung ein, altersbedingten kognitiven Einschränkungen oder Alzheimer vorzubeugen. Die aktuelle Untersuchung stellt diesen Nutzen jedoch infrage.

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Studie warnt vor starkem Anstieg von Demenz und wachsendem Versorgungsdruck

Die Zahl der Demenzfälle wird bei steigender Lebenserwartung in Deutschland von heute etwa 1,3 Mio. auf bis zu 2,1 Mio. im Jahr 2060 ansteigen und das Gesundheitssystem vor massive Herausforderungen stellen. Das zeigen aktuelle Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) in Kooperation mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln.

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Studie: Häufige Restaurantbesuche erhöhen Risiko für Übergewicht

Der Besuch in Restaurants steht mit einer Gewichtszunahme und Fettleibigkeit in Zusammenhang. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie unter der Leitung der Universität Göttingen und der Universität Heidelberg. Dafür haben die Wissenschaftler repräsentative Umfragen aus 65 Ländern ausgewertet.

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Mit Rooibos-Extrakt steigt der UV-Schutz von Sonnencremes um bis zu 50 Prozent deutlich

Ein Extrakt aus der Rooibos-Pflanze Aspalathus linearis schützt in Verbindung mit Sonnenschutzmitteln die Haut vor ultravioletter Strahlung (UV). Bisher wird die Pflanze, die aus Südafrika stammt, vor allem zur Zubereitung von Tee genutzt. Die zusätzliche Wirkung haben Dermatologen der Universität Málaga (UMA) in Zusammenarbeit mit dem Hautschutzmittel-Produzenten Cantabria Labs España entdeckt.

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